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geschrieben von Meike Veit am 08.11.2018

Abschlusstreffen des Exzellenz-Stipendiums

Hallo liebe Fans und Follower,

eine ereignisreiche Zeit liegt hinter mir. Vor Kurzem fand das Abschlusstreffen des Exzellenz-Stipendiums für Gartenkultur statt, erinnert ihr euch? Ja…da war doch etwas…Alles zu meinem Start im Stipendium könnt ihr auch nochmal in meinem früheren Beitrag nachlesen.

Aufgrund einer komplizierten Handverletzung, die mich in der Vergangenheit immer wieder zurückwarf, konnte ich nicht am kompletten Stipendium teilnehmen. Jedoch luden mich die Stiftung und alle Beteiligten zu jeglichen Veranstaltungen und Treffen ein. So konnte ich nicht alles, aber einiges dazulernen und für den späteren Lebensweg mitnehmen.

Nun hat das „Alumnitreffen“ stattgefunden, bei dem sich alle früheren Absolventen des Stipendiums mit den jetzigen und ihren jeweiligen Ausbildern bei Linda Zimmermann, Mitglied im Georg Arends Förderkreis der Stiftung, in Mülheim an der Ruhr trafen. Nach dem Eintreffen aller erhielten wir einen Gartenrundgang.

Im Anschluss daran folgte eine Vorstellungsrunde, verknüpft mit botanischen Gesprächen, Erfahrungsberichten und einem gemeinsamen Abendessen. Das Highlight war ein am späten Abend stattfindender Pflanzenaustausch von mitgebrachten Pflanzen und Sämlingen. Hier ging es zu wie auf dem Basar. 😉

Das Stipendium Revue passieren lassen

Nun war ich auch Teilnehmerin des Abschlusstreffens. Wir fanden uns bei der Museumsinsel Hombroich in Neuss ein. Die Insel ist ein von Menschenhand geschaffener Landschaftspark, welcher den Eindruck vermittelt, er sei nur durch natürliche Einflüsse entstanden. Definitiv einen Besuch wert!

Nach der Begrüßung aller ging es dann los. Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es an die Vorträge, die ein jeder Stipendiat über den Zeitraum des Stipendiums anfertigen sollte. Der Inhalt eines Vortrages gliederte sich in eine Mindmap, in welcher eine Kurzbeschreibung des Aufenthaltes im jeweiligen Betrieb niedergeschrieben werden sollte. In meinem Fall ist hier besonders die Dusche im Freien und die wiederkehrende Aquarell-Kunst als Ausdrucksweise des Unbewussten hervorzuheben. Auch die wiederkehrende Ruhe, mit Gelassenheit an eine Aufgabe heranzugehen, den Stress niederzulegen und mit dem gleichen Eifer alles zu bewältigen, wurden mir beigebracht.

Wahnsinnig interessant fand ich auch, wie mit ein paar Linien auf einem Blatt Papier ein aussagekräftiger Gartenplan entstand. Je öfter und schon fast kopflos man an die Sache heran ging, desto einfacher wurde es. Doch auch die Gestaltung von Beeten mit Stauden in unterschiedlichsten Farben, die auf den ersten Blick nicht miteinander harmonierten, zusammengefügt dann aber doch ein unbeschreiblich schönes Bild lieferten, war faszinierend. Die Wirkung eines pyramidalen Aufbaus, entweder mit dem eigentlichen Bodenniveau oder den Pflanzen selbst, ließ so manchen Garten ganz anders wirken.

Die Exkursionen, die durchgeführt wurden – vom Fototraining bis hin zur exotischen Pflanzenbegutachtung – fanden ebenfalls großen Anklang. Anschließend folgte die Bewertung des Stipendiums, welche für mich am interessantesten war. Die zu Beginn des Stipendiums niedergeschriebenen Erwartungen wurden mit den tatsächlich eingetroffenen verglichen. Dies hatte beim ein oder anderen ebenfalls Einfluss auf die weitere Planung, sowohl beruflich, als auch privat. Zukünftig habe ich mir an diesem Punkt vorgenommen, die nächsten Stipendiaten im Zuge eines „Alumnitreffens“ kennenzulernen und an einzelnen Veranstaltungen des Projektes teilzunehmen.

Die Stiftung unterstützt uns Stipendiaten weiterhin auf unserem Weg. So werden uns unter anderem Auslandsaufenthalte und Praktika in anderen Betrieben ermöglicht.

Insbesondere die Gehölz- und Baumpflege und die damit verbundene Arboristik interessieren mich. Im kommenden Blogbeitrag werdet ihr mehr darüber erfahren, denn dies ist ein anderes Thema, spezifisch die Weiterbildung des Gärtners betreffend.

Es steht fest, dass Gartengestaltung so viel mehr ist als „nur“ ein bisschen pflastern und pflanzen. Es bedarf einer Menge unterschiedlicher Betrachtungsweisen hinsichtlich der Erhaltung, Pflege und Weiterentwicklung. Meines Erachtens sollte auch viel expliziter in diese Richtung geschult werden.

Das Stipendium war ideal dafür. Es diente der Qualifizierung von Junggärtnerinnen und Junggärtnern in Bezug auf besondere Aufgaben in Pflege und Entwicklung gärtnerischer Projekte mit dem Ziel, auf diese Weise einen Beitrag zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der Gartenkultur in NRW zu leisten.

Nehmt alles mit, was geht!

So kann ich abschließend sagen, dass es eine schöne und äußerst interessante Zeit war, die mich geprägt hat. Ein durch und durch gelungenes Projekt für jeden naturbegeisterten Junggärtner. Man muss, das habe ich selbst an mir gemerkt, kein großes Interesse an Pflanzen haben. Mit der Zeit und eintretenden Entwicklung über diese drei Monate ergibt es sich schon von selbst und das Interesse sowie die Freude fürs „Grüne“ im Beruf, kommen von allein.

Ich empfehle euch, alles mögliche mitzunehmen, was euch angeboten wird. Bewerbt euch für das Stipendium. Es erweitert euren Horizont und öffnet euch womöglich neue Türen, die zuvor verborgen schienen.

Zur Bewerbung wendet ihr euch am besten an euren Berufsschullehrer, er kann weitere Informationen ausgeben und euch beraten. Auch im Internet findet ihr Informationen über das Stipendium. Natürlich könnt ihr mir bei Interesse auch ein paar Fragen stellen. 🙂

Bis dahin, eure #Meike

 

 

 

 

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Rückblick

Mein grünes NRW 2016

Unter dem Hashtag #meingrünesNRW haben während des Wettbewerbs in den Monaten Juli-September zahlreiche Teilnehmer ihre Lieblingsplätze veröffentlicht.
Auch nach Ende des Wettbewerbs sind wir gespannt auf eure Lieblingsplätze in NRW und freuen uns über jedes Bild, das bei Instagram oder Facebook mit dem Hashtag #meingrünesNRW eingereicht wird.

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