Zurück

geschrieben von Leonhard Prein am 30.05.2018

Alles neu macht der Landschaftsgärtner

Hallo ihr Lieben,

endlich kann ich mich wieder mit einer Azubi-Baustelle bei euch melden. Die letzte Zeit war für mich sehr stressig, das Frühjahr hat mit riesen Schritten angefangen und sofort mit 30 Grad um sich geschlagen. Das war also eine doppelte Belastung für mich, da wir nicht nur in der Firma viel zu tun hatten, sondern das Wetter auch extreme Werte erreicht hatte (besonders für März…Hallo, 30 Grad, was hier los 😀 ).

Im Frühjahr ist nicht nur die Zeit für Rückschnitt und Pflastern, auch Rasenanlagen und Rollrasenflächen werden erstellt – eine schöne Arbeit, finde ich. Und man wird endlich mal wieder braun bei dem Sonnenschein 🙂 !

Ich durfte ein Hochbeet bauen mit anschließender Beeteinfassung aus Sandstein. Dazu gibt es bereits einen Beitrag, deshalb schildere ich euch nur kurz meine persönlichen Eindrücke.

Neben der Treppe sollte ein Hochbeet aus den Sandsteinen entstehen, die ihr auf dem zweiten Foto seht – die sind übrigens genauso schwer, wie sie aussehen… also nicht unbedingt sonderlich leicht die ganze Geschichte! Zuerst habe ich die restlichen Pflanzen entfernt, etwas ausgekoffert und eine kleine Tragschicht eingebaut, damit die Standfestigkeit gegeben ist. Als Nächstes war es wichtig, sich eine Auswahl von ein paar Steinen in den Garten zu fahren, da es Natursteine sind und man meistens etwas puzzeln muss, bis es gut passt. Die untere Reihe habe ich relativ in Waage gesetzt, als gute Grundlage. Das sieht dann so aus:

Für die zweite Steinreihe wird das Beet mit Mutterboden angefüllt, damit man die Steine etwas unterfüttern kann (also Erde drunter stopfen… 😀 ). Dann wird die zweite Reihe gesetzt. Beim Trockenmauerbau müsst ihr darauf achten, dass ihr keine Kreuzfugen setzt, weil sonst die Standfestigkeit nicht gewährleistet ist. Auch ist es wichtig, dass die Mauer mit einer leichten Dossierung (Neigung) von ca. 10-15 % gesetzt wird, weil es sonst passieren kann, dass die Steine vorne herausfallen. Für die dritte Reihe gilt im Prinzip das gleiche, nur sollte die oberste Kante relativ gerade verlaufen; ein optischer Knick sieht sehr schlecht aus. Danach kann das Beet mit Mutterboden aufgefüllt und die Beeteinfassung gesetzt werden.

Ich habe festgestellt, dass man lieber eine große Auswahl an Steinen vor Ort haben sollte. Es ist nämlich echt nicht einfach, die richtigen Steine zu finden, damit es sowohl mit den Fugen als auch mit den Ecken passt. Größere Fugen können später mit Sedum oder Iberis sempervirens o. ä. bepflanzt werden, das sieht sehr nett aus, wenn die Pflanzen angewachsen sind. Für das Beet an sich ist bisher nur eine provisorische „Bepflanzung“ vorhanden, damit es nicht so leer aussieht. Bald melde ich mich schon wieder bei euch…mit dem Bau einer Treppe! 🙂

Bis bald, euer Leo!

Rückblick

Mein grünes NRW 2016

Unter dem Hashtag #meingrünesNRW haben während des Wettbewerbs in den Monaten Juli-September zahlreiche Teilnehmer ihre Lieblingsplätze veröffentlicht.
Auch nach Ende des Wettbewerbs sind wir gespannt auf eure Lieblingsplätze in NRW und freuen uns über jedes Bild, das bei Instagram oder Facebook mit dem Hashtag #meingrünesNRW eingereicht wird.

Dieser Link lädt ein externes Script zur Anzeige unserer Social Media Aktivitäten.
Weitere Informationen erhalten Sie hier:

laden