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geschrieben von Meike Veit am 24.09.2019

Auf dem Weg zum Titel – Start der Meisterschule

Hallo liebe Fans und Follower, es gibt Neuigkeiten! Nun, nach meiner Zeit als Gesellin, werde ich mich zur Gärtnermeisterin weiterbilden. Am 30. August startete bereits das Programm. Eine spannende Zeit liegt nun vor mir, an der ich euch gerne teilhaben lassen möchte! In diesem Beitrag möchte ich euch die grundlegenden Infos rund um den Meister erklären, damit ihr wisst, was ihr für Möglichkeiten habt.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Die Voraussetzungen, um sich zum Gärtnermeister weiterbilden zu können, sind:

  • eine abgeschlossene Ausbildung zum Gärtnergesellen mit anschließend mindestens einem Jahr Berufspraxis
  • ebenfalls ist eine Weiterbildung mit einer abgeschlossenen anderen landwirtschaftlichen Ausbildung möglich (hier müssen mindestens drei Jahre Berufspraxis nachgewiesen werden) 
  • doch auch ohne absolvierte Ausbildung in einem der Bereiche ist es möglich, sich in diese Richtung weiterzubilden. Hier sind mindestens fünf Jahre Berufspraxis im Gartenbau gefordert.

Meisterschule – Vollzeit oder Teilzeit?

Sind die geforderten Zulassungsvoraussetzungen vorhanden, kann es losgehen. Doch wo absolviert man seine Weiterbildung und welche Formen werden angeboten?

In NRW ist der Meister im Garten- und Landschaftsbau am Bildungszentrum Gartenbau in Essen möglich. Zusätzlich kann man seinen Teilzeitmeister seit diesem Jahr auch am Bildungszentrum Gartenbau und Landwirtschaft in Münster-Wolbeck absolvieren. Das ist besonders für diejenigen eine große Hilfe, die sonst einen sehr weiten Anfahrtsweg hätten.

Vollzeitvariante

Bei der Vollzeitvariante wird das bestehende Arbeitsverhältnis stillgelegt und man geht 10 Monate von Montag bis Freitag zur Schule. Hier wird das nötige Wissen erlernt und sogar eine Klassenfahrt durchgeführt. Der große Vorteil ist hierbei, dass man sich ohne Unterbrechung konzentriert seiner Weiterbildung widmen kann. 🙂

Der Campus am Bildungszentrum Gartenbau Essen.

Teilzeitvariante

Die Teilzeitvariante ist in zwei Zeitformen möglich: In der ersten Form sind die Unterrichtszeiten freitags und samstags von jeweils 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr. Hier kann von Montag bis Donnerstag wie gewohnt im Betrieb gearbeitet werden. Es bedarf lediglich einer Sonderregelung mit dem Arbeitgeber wegen der Ausfallzeit am Freitagvormittag.

Die zweite Variante, den Gärtnermeister in Teilzeit zu absolvieren, ist der gerade genannten ähnlich. Jedoch kann hier unter der Woche normal gearbeitet werden, denn der Unterricht findet freitags von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr und samstags von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr statt.

Natürlich ist die Teilzeitvariante etwas anstrengender als der Meister in Vollzeit, da man neben seinem Vollzeitjob auch noch die Schulbank drücken muss. Wer aber stetig am Ball bleibt und eigenständig lernt, der wird die Teilzeit-Weiterbildung auch mit Bravour “meistern” 😉 Und das monatliche Gehalt, das man in Vollzeit nicht bekommen würde, ist natürlich auch ein Motivationsschub 🙂

E-Learning-Variante

Wer im Betrieb nur wenig ausfallen kann, für den gibt es noch eine weitere Möglichkeit, den Meister zu absolvieren: Die E-Learning-Variante. Hier bringt man sich das Wissen selbstständig am Computer bei, erarbeitet gestellte Aufgaben und nimmt zum besseren Verständnis an Online- Seminaren teil. Man wird online permanent von Lehrern der Fachschule betreut und trifft sich an einzelnen Präsenztagen am Wochenende im Klassenverband.

Los geht die Büffelei…! 😉

Ich persönlich starte meine Meisterweiterbildung in der berufsbegleitenden Teilzeitvariante, freitagnachmittags und samstags. Ich bin schon sehr gespannt, was da alles auf mich zukommt – und natürlich werde ich euch auf dem Laufenden halten, was ich so Neues dazulerne!

Bis dahin, eure #Meike

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Rückblick

Mein grünes NRW 2016

Unter dem Hashtag #meingrünesNRW haben während des Wettbewerbs in den Monaten Juli-September zahlreiche Teilnehmer ihre Lieblingsplätze veröffentlicht.
Auch nach Ende des Wettbewerbs sind wir gespannt auf eure Lieblingsplätze in NRW und freuen uns über jedes Bild, das bei Instagram oder Facebook mit dem Hashtag #meingrünesNRW eingereicht wird.

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