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geschrieben von Chris Plashues am 12.07.2016

Bau von Trockenmauern

Das Thema Trockenmauer ist zurzeit sehr aktuell und wird gerne beim Bau von Hochbeeten verwendet.

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Das Material, was wir auf unserer Baustelle verwendet haben, sind Grauwacke Steine aus dem Bergischen Land (Bergische Grauwacke) mit grober Vorsortierung.
Wie der Name Trockenmauer schon sagt, wird keinerlei Mörtel verwendet und die Mauer bekommt ihre Stabilität nur durch die Verkantung der einzelnen Steine.
Die Arbeitsschritte beim Bau einer Trockenmauer sehen wie folgt aus. Der Unterbau der Mauer wird als tragfähiges Fundament hergestellt. Dazu dient beispielsweise Basaltlave mit der Körnung 0/32. Nach dem Fundament wird die erste Reihe aus größeren und breiten Steinen gesetzt. Das garantiert mehr Stabilität.

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Alle Steine werden individuell ausgesucht und zurechtgeschlagen, damit man am Ende den passenden Stein bekommt. Man muss beachten, dass keine Kreuzfugen in der Mauer auftreten, da sonst die Standhaftigkeit der Mauer in Mitleidenschaft gezogen wird.

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Wie man auf den Bildern gut sehen kann, hat die Mauer eine Neigung zum Beetinneren. Dadurch bekommt sie Kontakt zum aufgefüllten Substrat und dieser Gegendruck erzeugt wieder Stabilität.

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Häufig werden die einzelnen Steine innerhalb der Reihen mit kleinen Steinen unterfüttert um größere Fugen zu verschließen und eine bessere Verkantung zu gewährleisten.
Ein weiterer Vorteil der Unterfütterung mit kleinen Steinen ist, dass so die Reihen einigermaßen gleichmäßig auf eine Höhe gebracht werden.

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Während des gesamten Mauerbaus wird das Beet parallel angefüllt. Am Ende wird der obere Innenraum noch mit Pflanzsubstrat (Vulcatec) verfüllt, damit die Staudenbepflanzung eine gute Basis für das Anwachsen hat. Je nach Geschmack können auch noch Trockenmauerpflanzen in die Mauerfugen gesetzt werden.

Viele Grüße

Chris

Rückblick

Mein grünes NRW 2016

Unter dem Hashtag #meingrünesNRW haben während des Wettbewerbs in den Monaten Juli-September zahlreiche Teilnehmer ihre Lieblingsplätze veröffentlicht.
Auch nach Ende des Wettbewerbs sind wir gespannt auf eure Lieblingsplätze in NRW und freuen uns über jedes Bild, das bei Instagram oder Facebook mit dem Hashtag #meingrünesNRW eingereicht wird.

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