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geschrieben von Meike Veit am 03.07.2018

Der Start ins Berufsleben

Hallo Fans und Follower,

schon einen Monat ist es her, dass ich in die neue Firma W+H Lankes in Wesel angefangen habe zu arbeiten. Gar nicht so einfach sich an das Leben einer fertig ausgebildeten Landschaftsgärtnerin zu gewöhnen. Real ist es, wenn ich ehrlich bin, immer noch nicht ganz. Bei schlechtem Wetter geht’s zum Glück nach Hause und nicht wie in der Ausbildung auf den Betriebshof zum Aufräumen. Das Berichtsheft muss nicht mehr geführt werden und bleibt im Regal. Und die Beiarbeiten auf den Baustellen werden auch nicht mehr nur von mir durchgeführt. Man genießt schon ein anderes Ansehen.

Es ist ziemlich schwer alle neuen Kollegen kennen zu lernen, da die Firma ziemlich groß ist. Rund 50 Mitarbeiter tummeln sich Tag für Tag auf dem Gelände und schwärmen auf die Baustellen aus. Doch die, die ich bis jetzt kennen lernen durfte, haben mich herzlich aufgenommen und sind alle sehr nett!

Da als Vorarbeiter viele Meister und Techniker angestellt sind, ist der Anspruch an die Arbeit groß. Die Baustellen haben auch entsprechend große Dimensionen. Normalerweise verlegen Landschaftsgärtner zum Beispiel im Hausgärten Rohre zur Entwässerung mit einem Durchmesser von bis zu 30 cm. Bei meinem neuen Arbeitgeber werden auf Großbaustellen sogar Kanalrohre mit einem Durchmesser von 3 m gelegt. Wahnsinn!

Mein Aufgabengebiet liegt im Moment schwerpunktmäßig in der Neugestaltung von Privatgärten. Ich habe schnell verantwortungsvolle Aufgaben übertragen bekommen. Auch die Rolle des Vorarbeiters durfte ich schon ausüben, was aber nicht der Normalfall ist direkt nach der Ausbildung. Wir bauen viele Holzterrassen, verlegen keramische Platten und pflastern kleinere Flächen. Großflächig zu versiegelnde Flächen werden in der Regel von Subunternehmen durchgeführt, die mit uns zusammenarbeiten. Gut für unsere Gesundheit! Die Pflege von Pflanzungen wird nur bis zur Fertigstellung durchgeführt, d.h. bis sichergestellt werden kann, dass die Pflanzen gut angewachsen sind.

Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden im neuen Betrieb. Mein Horizont hat sich in der kurzen Zeit nach der Ausbildung schon um ein vielfaches vergrößert. Durch die selbstständige Arbeitsweise lernt man doppelt so viel. Auch die unterschiedlichen individuellen Baustellen fordern immer volle Konzentration und oft auch etwas Improvisation. Daran wächst man. 💪

ARBEITSUNFALL

Ich war noch keine zwei Wochen in der Firma beschäftigt, da hatte ich schon einen Arbeitsunfall der im Krankenhaus endete. Ich quetschte mir den Finger, aus dem daraufhin Knochensplitter entfernt werden mussten und das Nähen der Wunde mit 4 Stichen auf dem Plan stand. Drei Tage später ergab sich dann auch noch eine Beugesehnenverletzung. Zum Glück reagierte die Betriebsleitung und der Chef äußerst human. So etwas könne passieren, das mache keiner extra. Alles gut. Auch mein Kollege, LKW-Fahrer in der Firma und mentale Stütze in dem Moment, sollte mich nach Hause fahren. Sogar der Krankenschein wurde von der Firma an meine Krankenkasse verschickt. Da kann man sich nur freuen und beim Arbeitgeber bedanken.

Übermorgen entscheidet ein Spezialist für Handchirurgie, ob operiert werden muss oder nicht… Drückt mir die Daumen!
Und…. Ihr werdet wieder von mir hören, spätestens zum Exzellenz Stipendium in der Staudengärtnerei Arends in Wuppertal ab Anfang August.

Bis dahin liebe Grüße, eure erste ausgelernte Bloggerin
#Meike

 

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