Zurück

geschrieben von Marcel Orzechowski am 04.12.2017

Drei Tipps für die Rasenanlage

Aloha allesamt!
Ich bin Azubi-Blogger Marcel und freue mich darauf, euch in meinen Blogbeiträgen alles zu zeigen, was sich hinter den Kulissen einer Baustelle abspielt. Den Beruf des Landschaftsgärtners habe ich erst seit Kurzem für mich entdeckt. Da ist wahres Handwerk und Geschick gefragt! Natürlich kann ein grüner Daumen auch nicht schaden. 😉

Anfangs war mir nicht bewusst, wie umfangreich der Beruf des Landschaftsgärtners ist: Abgesehen von der Gartengestaltung mit Pflanzen oder Steinen gehören unter anderem auch die Errichtung von Zäunen oder die Verlegung von Rohren zur Be- und Entwässerung dazu. Also da ist echt eine Menge los und man lernt wahrlich nie aus! Und nun habe ich die Möglichkeit, euch auf diesem Wege den Beruf näher zu bringen. Natürlich hat er auch seine Tücken – körperliche Arbeit und das Betätigen von großen Maschinen und Werkzeugen sollte man nicht scheuen. Aber das ist ja auch genau das Herausfordernde an diesem Beruf, oder? Ich möchte euch in meinen Beiträgen beide Seiten der Medaille zeigen und bin gespannt auf eure Meinungen zu allen Themen, die anstehen.

Drei Schritte, die man bei der Rasenanlage beachten sollte

Auf einer Baustelle sollten wir neben den Vorbereitungen für einen neuen Holzsteg am Pool die Anlage eines Rasens beginnen. Angefangen haben wir mit den Vorbereitungen: Mit dem Bagger haben wir den Boden umgegraben und haben die bisherige Pflanzendecke aus Gras und Unkräutern entfernt. Außerdem haben wir störende Wurzeln herausgerissen.



1. Genug Sand aufschütten

Da es an den Vorbereitungstagen viel geregnet hatte, haben wir eine Menge Sand aufgebracht und eingearbeitet, um den Boden für die nächsten Arbeitsschritte trocken genug zu bekommen. Wenn der Boden zu nass ist, lässt sich der Boden nur schwer bearbeiten und wir bekommen keine schön glatte Fläche hin. Durch den Sand kann das Wasser besser versickern. Danach mussten wir lästige Äste, Wurzeln und Steine herausharken, um den Boden zu einer glatten, gleichmäßigen Ebene zu gestalten. War die Sache abgeha(r)kt, konnten wir uns um den neuen Mutterboden kümmern. Der wurde über die Oberfläche verteilt und geglättet.

2. Immer gleichmäßig streuen

Anschließend wurden zuerst Rasensamen und danach Dünger über den neu aufgebrachten Boden  gestreut. Man muss darauf achten, dass der Grassamen gleichmäßig ausgetreut wird. Sonst wird es nachher ein wildes Gewusel und kein gleichmäßig dichter Rasen. Außerdem sollte man den Samen (und auch den Dünger) einharken, damit er nicht austrocknet, durch Regen leicht weggespült wird oder von Vögeln gefressen wird. Beim Dünger muss man ebenfalls auspassen. Der keimende Grassamen soll gleichmäßig mit Nährstoffen versorgt werden, damit er gut wächst. Zu viel darf es aber auch nicht sein, da sonst die Wurzelbildung gehemmt wird.

3. Korrekte Walzbewegungen

Als die Aussaat erledigt war, wurde dann abschließend die ganze Fäche mit einer Walze abgewalzt. Dadurch wird die Fläche trittfest und man kann sehen wo noch Hügel und Senken sind. Kann sein, dass man dann nochmal nacharbeiten muss. Mein letzter Tipp: Stets in gleichmäßigen Bahnen die Fläche abwalzen und beim Richtungswechsel nicht die Walze komplett um 180° drehen, sondern nur den Griff in die entgegengesetzte Richtung bringen und dann ziehen. Dadurch vermeidet ihr, dass der Boden wieder aufgewühlt wird.

Im Frühjahr kommen wir wieder an diese Baustelle zurück. Dann schauen wir uns das Ergebnis nochmal genau an und nehmen eventuell Nachbesserungen vor. Was dabei rauskommt, werde ich euch noch berichten!

Euer Marcel

Rückblick

Mein grünes NRW 2016

Unter dem Hashtag #meingrünesNRW haben während des Wettbewerbs in den Monaten Juli-September zahlreiche Teilnehmer ihre Lieblingsplätze veröffentlicht.
Auch nach Ende des Wettbewerbs sind wir gespannt auf eure Lieblingsplätze in NRW und freuen uns über jedes Bild, das bei Instagram oder Facebook mit dem Hashtag #meingrünesNRW eingereicht wird.

Dieser Link lädt ein externes Script zur Anzeige unserer Social Media Aktivitäten.
Weitere Informationen erhalten Sie hier:

laden