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geschrieben von Meike Veit am 23.02.2018

Ich bewerbe mich für das Exzellenz Stipendium!

Hallo Fans und Follower,

ich möchte euch heute von einer Weiterbildung der ganz anderen Art berichten. Ich erfuhr selber nur durch Zufall davon, doch es packte mich so, das ich es versuchen musste.

In unserem letzten Schulblock kam auf Einladung unserer Klassenlehrerin ein ehemaliger Auszubildender zu Besuch. Er präsentierte uns ein Stipendium der besonderen Art. Wie sich schnell rausstellte, hatte er selbst daran teilgenommen. Es nennt sich EXZELLENZ STIPENDIUM FÜR GARTENKULTUR.

Eine Teilnahme können nur die Besten der Besten schaffen. Man bewirbt sich mit der Erfüllung bestimmter Grundvoraussetzungen und hofft, zu den vier Glücklichen zu gehören, die teilnehmen dürfen.

Ziel ist der Erhalt und die Weiterentwicklung der Gartenkultur in Nordrhein-Westfalen. Junge Gärtnerinnen und Gärtner sollen für die besonderen Aufgaben in der Pflege und Entwicklung gärtnerischer Projekte qualifiziert werden. Außerdem sollen die Ausbildungsinhalte vertieft und die Teilnehmer des Stipendiums nach ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten gefördert werden. Zu den Inhalten gehört unter anderem die ästhetische Wahrnehmung, der Ausbau der Pflanzenkenntnisse und das Kennenlernen besonderer Gehölze und Stauden sowie deren Pflege. Außerdem steht die Gartenplanung besonders im Bezug auf die kreative Gestaltung mit Pflanzen auf dem Programm.

Doch was ist das eigentlich?

Es handelt sich um ein 3-monatiges Stipendium im direkten Anschluss an die bestandene Abschlussprüfung zum Landschaftsgärtner.
In den Monaten August, September und Oktober wird man in einer Unterkunft vor Ort, mit Entlohnung gemäß Mindestlohngesetz für die Dauer des Stipendiums versorgt.

Es werden Exkursionen zu besonderen Gartenorten, wie der Staudengärtnerei Arends in Wuppertal, der Stiftung Arboretum Park Härle in Bonn, der Stiftung Insel Hombroich in Neuss oder dem Gartenkonzept Hortvs Peter Janke in Hilden durchgenommen. Hier darf man selbst mit anpacken und erlangt unglaublich viel Wissen. Zusätzlich werden noch Vorträge und Seminare gegeben. Man erweitert nicht nur sein Fachwissen, auch die praktische Umsetzung ändert sich aufgrund neu gewonnener Eindrücke und der damit verbundenen Umsetzung.

Für die Bewerbung mussten einige Dokumente eingereicht werden. Eine Aufgabe war die eigene Lieblingspflanze kreativ darzustellen und mit einem Motivationsschreiben zu verknüpfen. Ich entschied mich aufgrund meiner Vergangenheit, die durch einen Unfall komplett durcheinander gewürfelt wurde, für den Löwen. Da mich mein Wille und Kämpfergeist doch am Ende dorthin zurückführten, wo ich hingehöre – in den Landschaftsbau!
Doch auch meine Lieblingspflanze die Magnolia x soulangeana (Tulpen-Magnolie), die ebenfalls eine Geschichte mit sich führte, musste eingebracht werden.

Das Ergebnis sehr ihr hier:

Nun ja…sollte alles so klappen, wie ich es mir vorstelle, lasse ich es euch wissen.

Bis dahin #Meike

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Rückblick

Mein grünes NRW 2016

Unter dem Hashtag #meingrünesNRW haben während des Wettbewerbs in den Monaten Juli-September zahlreiche Teilnehmer ihre Lieblingsplätze veröffentlicht.
Auch nach Ende des Wettbewerbs sind wir gespannt auf eure Lieblingsplätze in NRW und freuen uns über jedes Bild, das bei Instagram oder Facebook mit dem Hashtag #meingrünesNRW eingereicht wird.

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