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geschrieben von Johanna Linnemann am 07.05.2019

Kreativität und Fachwissen unter Beweis: Berufswettbewerb der Junggärtner!

Halli Hallo ihr Lieben!

Kennt ihr diese Tage, an denen man völlig positiv überrascht wird, weil man eigentlich ohne große Erwartungen an etwas herangeht? Genau so einen Tag hatte ich Anfang des Jahres, als bei uns in der Berufsschule der Berufswettbewerb für junge Gärtnerinnen und Gärtner anstand. Dies ist ein Wettbewerb für alle Fachrichtungen. Teilgenommen wird immer als Team, bestehend aus drei Personen. Dabei müssen die Teampartner nicht unbedingt nur aus einer Fachrichtung kommen. In gemischten Teams kann man sich nämlich gut ergänzen und lernt zusätzlich noch neue Leute kennen.

Es ist auch kein Wettbewerb wie er im Buche steht, sondern ein Tag, an dem man seine fachlichen Fähigkeiten, Kreativität und Teamgeist beweisen darf. Es gibt acht Stationen, die man bearbeiten muss. Vieles dreht sich dabei um das Thema, was alle Fachrichtungen vereint: Pflanzen!
An einer Station musste man beispielsweise Pflanzen bestimmen, sie mit den deutschen und botanischen Namen auflisten, die Verwendung und die meist verwendete Fachrichtung zuordnen. Und da standen nicht nur ganz klassisch Stauden und Gehölze, sondern auch das ein oder andere Gemüse auf der Liste. Besonders bei den botanischen Namen waren wir erst etwas ratlos. Glücklicherweise war ich mit einer anderen Landschaftsgärtnerin und einer Baumschulgärtnerin in einem Team, sodass jeder ein paar der Pflanzen kannte und wir sie gut zuordnen konnten.

Dieses Jahr steht der Wettbewerb unter dem Motto „Gärtner. Der Zukunft gewachsen. – Nimm dein Glück in die Hand!“. Dass die Gärtner eine aktive Rolle bei der grünen Zukunftsgestaltung haben, hat man auch in der ein oder anderen Aufgabe gesehen. Ob das Lösen eines Urban Gardening-Gitterrätsels oder die Plakatgestaltung zum Thema „Steingärten“, Lösungen für die Zukunft waren gefragt. Die Station mit dem Plakat hat mir auch richtig gut gefallen. Sich unter Zeitdruck (man hatte immer nur eine bestimmte Zeit für die Aufgaben) zusammen kreativ auszulassen, in Fachzeitungen zu blättern, zu malen und zu basteln und dabei Fachwissen einzubringen, das vereint die Ziele des Berufswettbewerbs. Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!

Mein Team und ich erreichten am Endes des Tages, zusammen mit einem anderen Team, den zweiten Platz (genau punktgleich! Verrückt, oder?). Es gab eine Urkunde und als Präsent einen tollen neuen Spaten. Ein Träger der Veranstaltung ist die Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner (AdJ) e.V.. Bei dem Erstentscheid in Bonn haben sich vor allem Mitglieder der ansässigen Ortsgruppen viel um die Organisation sowie die Präsente gekümmert und damit einen tollen Tag ermöglicht. Danke euch!

Zusätzlich haben wir uns sogar für den Zweitentscheid auf Landesebene qualifiziert. Die Einladung inklusive Vorbereitungsbroschüre war diese Woche auch schon in der Post. Mitte Juni geht es an einem Samstag ins Bildungszentrum Gartenbau nach Essen. Und so langsam steigt auch das gemischte Gefühl aus Vorfreude und Aufregung. Auf geht’s in die Vorbereitungszeit 🤓

Ich hoffe, ihr konntet einen kleinen Einblick in den Berufswettbewerb der Junggärtner bekommen! Informationen rund um Teilnahmebedingungen und wichtige Regeln zum Wettbewerb, könnt ihr gerne auf Anfrage bekommen.

Bis bald,
eure Johanna

P.S.: Da ich selber bei den Junggärtnern bin, soll es in meinem nächsten Beitrag darum gehen: Wer die Junggärtner sind und was die alles machen, denn die Junggärtner haben mir super Material zugeschickt. Also bleibt gespannt!

Rückblick

Mein grünes NRW 2016

Unter dem Hashtag #meingrünesNRW haben während des Wettbewerbs in den Monaten Juli-September zahlreiche Teilnehmer ihre Lieblingsplätze veröffentlicht.
Auch nach Ende des Wettbewerbs sind wir gespannt auf eure Lieblingsplätze in NRW und freuen uns über jedes Bild, das bei Instagram oder Facebook mit dem Hashtag #meingrünesNRW eingereicht wird.

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