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geschrieben von Leonhard Prein am 14.11.2017

Kreisrund pflastern leicht gemacht

Hey Leute, ich bin’s, Leo!

Jetzt kann ich mich endlich persönlich bei euch melden. Ihr wisst ja schon ein wenig über mich, aber ich möchte mich noch ein bisschen vorstellen. Ich bin mit meinen 19 Jahren ein relativ junger Mensch und fröhlich noch dazu. Meiner Arbeit bei der Gartengestaltung Vornbrock in Dorsten gehe ich meistens sehr gerne nach. An meinem Job gefällt mir die große Vielfalt und ich habe immer viel Spaß bei der Arbeit.

Meine Blogeinträge sollen nicht wie stumpfe gestellte Vorträge wirken. Ich möchte euch meine persönliche Art und Sichtweise etwas näher bringen… aber das Fachliche darf auch nicht fehlen! Es gibt ja viele gestellte und geschönte Fotos, Filme und Berichte. Aber ich hingegen möchte, dass ihr mein Arbeitsleben von den schönen, aber auch den weniger schönen Seiten kennenlernt. Gleichzeitig möchte ich aber auch nicht nur irgendein Referent für euch sein: Im Laufe meine Einträge werden hoffentlich ein paar interaktive Themen zusammenkommen, bei denen ihr nicht nur meine Meinung lesen könnt, sondern ich auch eure Meinung hören will! Die kann ich dann hoffentlich aufnehmen und konstruktiv in mein Thema einfließen lassen…eure Gedanken sind definitiv genauso lesenswert wie meine! 🙂

Alles klar, dann starten wir doch am Besten mit einem kleinen Anfangsthema…

Wie man einen Kreis pflastert

Im Mai dieses Jahres haben ein Azubikollege und ich eine Übungsbaustelle gemacht, um einen kompletten Baustellenablauf selbst durchzuführen. Hier seht ihr die Ausgangssituation.

In diese Fläche soll ein Kreisrund als kleiner Stellplatz gesetzt werden. Zur Verfügung stehen Kleinwerkzeug in der „Azubi-Box“ sowie Schaufel, Spaten, Handstampfer und Schnurpinne. Wie bei vielen Bauwerken haben wir den vorhandenen Boden ein wenig abgetragen, um eine gleichmäßige Fläche herzustellen. Anschließend haben wir den Untergrund verdichtet, um die Tragfähigkeit für das Bauwerk zu gewährleisten.

Anschließend haben wir die Fläche abgesteckt, den Mittelpunkt ermittelt und die Fläche mit Splitt aufgefüllt. Den haben wir dann mit dem Handstampfer wieder verdichtet. Da an unseren Stellplatz nur minimale Belastungsansprüche gestellt werden, haben wir keine stärkere Tragschicht unter dem Splittbett eingebaut.

Die Pflastersteine sollten auf eine gleichmäßig ebene Fläche verlegt werden. Außerdem ist es wichtig, dass Regenwasser vom Platz abfließen kann. Deshalb muss ein sogenanntes Gefälle eingebaut werden. Um das herzustellen, haben wir Abziehstangen und eine Aluminiumlatte benutzt.

Danach haben wir die Steine an die Baustelle herangefahren. Euch ist bestimmt schon aufgefallen, dass von innen nach außen der Mittelstein und dann vier verschiedene Steingrößen verbaut sind. Für unsere Baustelle hat unser Bauleiter extra einen Kreissatz bestellt, damit es ein schönes Kreisrund wird! Bei gleichen Steingrößen würde das viel eckiger aussehen. Der Mittelstein wurde an den Mittelpunkt gelegt und die Steine werden nach Plan herum gelegt….. ihr solltet dabei auf die Fugen achten, sonst passt es mit den Reihen nicht zu 100 %!

Hier liegen schon 4 ½ Bahnen… sieht das nicht toll aus? Es hat uns wirklich viel Spaß gemacht, das Kreisrund zu legen, weil schnell ein Fortschritt zu erkennen war, das gibt einem ein gutes Gefühl!

Zum Ende der Arbeiten wurde die letzte Bahn des Kreises in Beton gelegt, damit die Kante nicht verrutscht oder sogar wegbricht.  Wie bei einem Kantenstein wurde eine Betonstütze an der Außenseite der letzten Steinreihe als Widerlager eingebaut.

Nach dem Kreis haben wir noch einen kleinen Weg angepflastert und eingeschnitten, damit man nicht durch das Beet laufen muss. Zum Abschluss der Arbeiten gehörte noch das Einfegen der Fugen mit Sand und das Herabschlagen der Steine, damit sie fest im Splittbett sitzen und auf gleicher Höhe sind. Wie ihr seht, wurde an den Kanten der fehlende Mutterboden angefüllt und die Gartenliegen zur Dekoration bereitgestellt!

Für uns war es wirklich ein tolles Erlebnis, unsere eigene Baustelle zu planen und durchzuführen. Wir haben dabei nicht nur viel über die Ausführung und mögliche Fehler gelernt, die man mit mehr Übung leicht vermeiden kann, sondern wir hatten auch noch Spaß dabei! Außerdem kann sich das Ergebnis doch sehen lassen, oder nicht? Fragt doch mal euren Chef, ob ihr nicht auch einen kleinen eigenen „Auftrag“ bekommt und selbst mal Vorarbeiter spielen könnt!

Das war’s für erste von meiner Seite…ich hoffe, das war nicht zu viel für euch und ihr habt ein wenig Freude an mir und unserer Baustelle gewinnen können. Bis zum nächsten Mal!

Euer Leo

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Rückblick

Mein grünes NRW 2016

Unter dem Hashtag #meingrünesNRW haben während des Wettbewerbs in den Monaten Juli-September zahlreiche Teilnehmer ihre Lieblingsplätze veröffentlicht.
Auch nach Ende des Wettbewerbs sind wir gespannt auf eure Lieblingsplätze in NRW und freuen uns über jedes Bild, das bei Instagram oder Facebook mit dem Hashtag #meingrünesNRW eingereicht wird.

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