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geschrieben von Meike Veit am 15.11.2017

Natursteinpflaster und Pflanzenkunde – mein Lehrgang in Münster

Hallo zusammen!
Vom 9. bis zum 13. Oktober ging es für mich nach Münster-Wolbeck zu einem Überbetrieblichen Lehrgang, welcher fokussiert über die Erstellung von Belagsflächen unterrichtete. Am Montag ging es ganz solide los. Nach den prägenden Worten des Ausbildungsleiters Herrn Winter zum Verhalten im Gästehaus und auf dem Gelände, beschäftigten wir uns bis Dienstagmittag mit Vermessungsarbeiten – überwiegend mit dem Nivelliergerät, doch auch der Laser war dabei. Höhenpunkte übertragen, Gefälleberechnung und die Erstellung von Schnurgerüsten wurde durchgenommen.

Erst die Arbeit…dann das Vergnügen!

Ab Dienstagnachmittag bis Mittwoch ging es dann weiter mit Natursteinarbeiten. Es wurden Natursteinplatten in ein Kellenplanum auf Höhe gelegt. Ich entschied mich für den schwereren Römischen Verband und legte als Einzige die Fläche zum Erstaunen aller zu. Mittwochnachmittag ging es dann zur Vegetationstechnik – Pflanzeneigenschaften und Erkennungsmerkmale. An sich eher nicht so mein Fall, aber durch unsere lustige, aufgeschlossene Gruppe und eine nette Lehrkraft bekamen wir auch dieses Thema gut rum.

Ein bisschen Spaß muss ja auch sein, also beschlossen zwei Klassenkameraden und ich, nach Münster in die Innenstadt zu fahren. Das, was wir bis zu unserer Rückfahrt um drei Uhr morgens erlebten, ist unvergesslich und unbeschreiblich. Dementsprechend möchte ich mich nicht weiter dazu äußern – es ist auf jeden Fall eine Erfahrung wert und definitiv zu empfehlen 😉😁

Naturstein – mein liebstes Material

Am Donnerstag folgte dann morgens der Rosenschnitt und alles Erdenkliche über Obstgehölze – das war wirklich äußerst interessant und lehrreich. Donnerstagmittag ging es dann los: Meine Paradedisziplin Naturstein Kleinpflaster 9/11 Granit.
Wir besprachen die anstehende Aufgabe mündlich und lernten einige Eigenschaften von Naturstein sowie die Bauweise kennen. Ungefähr eine Stunde vor Beendigung des Unterrichts erstellten wir uns schon mal ein Schnurgerüst und begannen, einen Rahmen zu setzen.

Am Freitag, nach erneuter Theorie über die Berechnung von Segmentbögen, sollten wir dies in die Praxis umsetzen. Gesagt, getan – auch hier kam ich gut zurecht und beendete auch dieses Bauwerk als Einzige in einem ganz guten Zeitfenster, sodass ich das Lob aller erntete.

Auf den letzten Metern nochmal ins Schwitzen kommen…

Zum Schluss stand noch der Abschlusstest an – um ehrlich zu sein, hatte ich in der Woche nicht einmal dafür gelernt, weshalb ich mit einem recht mulmigen Gefühl startete. Sollte die Woche, die so gut für mich lief, doch noch negativ enden? Nein – der Test fiel mir nicht allzu schwer und ich konnte alles solide meistern. Auch die in einer Woche erlernten  prüfungsrelevanten Pflanzen (50 Stück), von denen am Ende der Woche 25 abgefragt wurden, konnte ich gut beantworten.

Alles in allem also eine für mich wirklich sehr positive Woche, die ich so schnell nicht vergessen werde!

Bis bald, Eure Meike!

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Rückblick

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