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geschrieben von Chris Plashues am 10.10.2016

Setzen von Blockstufen in einer Böschung

Heute möchte ich Euch etwas über den Bau einer Treppe erzählen. Auf unserer Baustelle ist es dieses Mal eine Blockstufen-Treppen, die mein Vorarbeiter und ich gebaut haben.

Der Übergang von der Terrasse zur Rasenfläche im hinteren Teil des Gartens war durch eine Böschung verbunden. Unsere Aufgabe war es, diese Höhe durch eine Treppe passierbar zu machen. Damit Ihr einmal seht wie genau der Bau einer Treppe abläuft, habe ich es hier detaillierter beschrieben. Das Material welches wir verwendet haben, sind “Koll Impressa-Stufen” in anthrazit. Es wurden 11 Stufen in den Maßen L/B/H 100 x 40 x 15 cm und 11 Stufen in den Maßen L/B/H 50 x 40 x 15 cm verbaut. Zusätzlich haben wir noch Estrich Beton verwendet, damit die Stufen auch genug Halt haben. 😉

Bei dem Bau einer Treppe fängt man von unten nach oben mit dem Setzen an. Die erste Stufe ist die Schwierigste und dauert daher auch am längsten. Alle weiteren Blockstufen passen sich der Ersten an und sind dementsprechend einfacher zu setzen.

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Zuerst wird die Böschung vorbereitet. Unterbaumaterial, in unserem Fall Basaltlava 0/32 mm wird angefüllt und verdichtet. Die erste Stufe (100 cm) wird danach auf ein zuvor angelegtes Estrichbetonfundament (15 cm Dicke) mit leichtem Gefälle gesetzt. Direkt daneben wird das 50 cm lange Blockstufenstück gesetzt. Der Auftritt ( quasi die Trittfläche) ist mit 38 cm überdurchschnittlich groß bemessen. Nachdem die erste Stufe mit insgesamt 150 cm gesetzt wurde, folgen weitere Stufenschichten die immer im Versatz 100/50 cm gelegt werden. Jede Stufe bekommt ein eigenes Estrichfundament.

Das Zwischenfundament befindet sich auf halber Höhe der Böschung. Für dieses Podest wird eine Einfassung aus Cortenstahl-Schienen erstellt, die als wassergebundene Wegedecke verfüllt werden. Dafür wird die Fläche geschottert, abgerüttelt und mit Kalksplitt angefüllt.  Nach dem Zwischenpodest schließt ein weiterer Stufenabschnitt an.

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Treppenbau macht wirklich Spaß. Wichtig dabei ist, dass man sich über die zu überwindenden Höhen im Klaren ist. Sobald alles vernünftig eingemessen ist und die untere Stufe sitzt, geht alles fast von alleine.

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Ich hoffe Ihr konntet einen guten Einblick in den Bau einer Treppe bekomme.

Bis zum nächsten Mal.

Chris

 

Rückblick

Mein grünes NRW 2016

Unter dem Hashtag #meingrünesNRW haben während des Wettbewerbs in den Monaten Juli-September zahlreiche Teilnehmer ihre Lieblingsplätze veröffentlicht.
Auch nach Ende des Wettbewerbs sind wir gespannt auf eure Lieblingsplätze in NRW und freuen uns über jedes Bild, das bei Instagram oder Facebook mit dem Hashtag #meingrünesNRW eingereicht wird.

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