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geschrieben von Chris Plashues am 31.05.2017

Trockenmauer Lehrgang

Heute gibt es von mir ein paar Informationen zu meinem letzten Lehrgang. Das Thema, was mir dort am besten gefallen hat war “Trockenmauerbau”. Wie Ihr in einem meiner früheren Beiträge schon gelesen habt, bauen wir in unserer Firma des öfteren Trockenmauern. Daher hat mir die Vertiefung dieses Themas echt Spaß gemacht.

Bevor es an die praktische Umsetzung der Mauerbeete geht, muss natürlich erst die Theorie behandelt werden. Hier erfährt man einiges über die verschiedenen Bauweisen, sowie die richtigen Verlege- und Verbandsregeln.

Trockenmauern

Des Weiteren bespricht man die unterschiedlichen Materialien und Werkzeuge. Da gibt es zum Beispiel Natursteine wie Sandstein, Grauwacke, Granit oder Betonsteine in verschiedenen Formaten und Farben.
Bei den Werkzeugen arbeitet man mit Setzeisen und Meißeln, Bossierhammer oder Fäustel. Natürlich gibt es noch weit mehr Werkzeuge, aber dieses sind die Gängigsten.

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Ich habe für meine Trockenmauer Sandstein verwendet. Auf dem Foto könnt Ihr sehr gut das Mauerwerk und die Verlegeart erkennen.
Normalerweise muss unter jede Trockenmauer ein frostsicheres Fundament. Auf unserer Übungsbaustelle haben wir das aber weggelassen. 😉 Besonders wichtig ist die Schichtung der Steine. An den Ecken und am Mauerfuß sollten große Steine eingebaut werden, damit die Stabilität gewährleistet ist. Es dürfen keine Kreuzfugen entstehen, das beeinträchtigt die Festigkeit der Mauer. Ich hoffe Ihr könnt mit meiner Skizze etwas anfangen.IMG_9105

Eine ausreichende Verankerung des Mauerwerks wird durch sogenannte “Läufer” und “Binder” hervorgerufen. Wie der Name “Binder” schon sagt, sind diese Steine in die Mauer “eingebunden”. Auch hier wieder eine kleine Skizze von mir.

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Neben der richtigen Steinsetzung ist auch die Neigung der Mauer wichtig. Diese Neigung nennt man Dossierung und sie liegt zwischen 10 bis 20 % der Mauerhöhe. Die Dossierung garantiert ebenfalls einen festen Stand der gesamten Mauer.

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Wenn beim Bau der Mauer größere Fugen auftreten, müssen diese mit passenden Steinstücken ausgezwickelt werden. Das seht Ihr im oberen Bild ganz gut. Wenn die Mauer dann soweit fertig gebaut ist, geht es an die Bepflanzung. Hierfür gibt es spezielle Pflanzen, die sich besonders gut in einer Mauerfuge oder auf der Mauerkrone entwickelt. Es gibt beispielsweise verschiedene Sukkulenten, die mit der Trockenheit und Hitze an so einer Trockenmauer besonders gut klar kommen.

Jetzt habt Ihr einen kleinen Überblick über den Bau einer Trockenmauer bekommen.

Bis dann. Euer Chris

Rückblick

Mein grünes NRW 2016

Unter dem Hashtag #meingrünesNRW haben während des Wettbewerbs in den Monaten Juli-September zahlreiche Teilnehmer ihre Lieblingsplätze veröffentlicht.
Auch nach Ende des Wettbewerbs sind wir gespannt auf eure Lieblingsplätze in NRW und freuen uns über jedes Bild, das bei Instagram oder Facebook mit dem Hashtag #meingrünesNRW eingereicht wird.

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Weitere Informationen erhalten Sie hier:

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