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geschrieben von Melanie Löffler am 15.11.2017

Urlaub für den Körper, „Schwerst“arbeit für den Geist

So, die Schulwoche ist rum und ich will euch mal einen Einblick geben, wie es dort, zumindest bei uns, so abläuft. Der Unterricht findet in Blockform statt, das heißt, eine Woche Schule und in der Regel zwei Wochen arbeiten im Betrieb. Ferienzeit ist Arbeitszeit und sollte der Unterricht mal komplett ausfallen oder der Schultag vor 12 Uhr enden, heißt es auch ab in den Betrieb. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass man in einer Schulwoche oft etwas eher zu Hause ist als in einer Arbeitswoche ;-). Dabei halten es die einzelnen Betriebe ziemlich unterschiedlich mit den Stunden, da man nicht auf eine 39 Stunden Woche kommt. Einige nehmen es ziemlich genau und nicht geleistete Stunden müssen nachgearbeitet werden. Andere sind etwas lockerer und drücken ein, manchmal auch beide Augen zu. Die Wochen- und ggf. Pflanzenberichte für das Berichtsheft müssen ja auch noch geschrieben werden.

Diese Fächer erwarten euch

Zum einen werden allgemeine Fächer unterrichtet wie Deutsch, Religion, Wirtschaft, Politik und – was natürlich nicht fehlen darf – Sport. Zum anderen habt ihr relativ viele berufsbezogene Stunden in Bautechnik, Pflanzenverwendung, Technologie und Beratung & Vermarktung. In Pflanzenverwendung haben wir diese Woche das Thema Stauden mit einer Klassenarbeit abgeschlossen. Was sind Stauden? Welche Lebensbereiche gibt es und welche Bedingungen findet man dort? Wie legt man ein Staudenbeet an, damit es harmonisch wirkt? Wie pflanze ich Stauden und wie muss ich sie nachher pflegen? Und natürlich ganz viele Pflanzenbeispiele. Generell ist Pflanzenverwendung ein recht lernintensives Fach, bei dem man immer am Ball bleiben sollte und bei dem sich viele immer sehr schwer tun. Verständlich, wenn man sich mal die Menge an verschiedenen Pflanzen anschaut, die es auf dem Markt so gibt. Aber auch ein Punkt, der den Beruf so interessant und abwechslungsreich macht, denn man lernt während seines gesamten Gärtnerlebens immer wieder neue Pflanzen kennen.

Pläne zeichnen – eine gute Übung für das Berufsleben

Bautechnik wird bei uns von mehreren Lehrern unterrichtet und entsprechend haben wir uns in den letzten Wochen mit dem viel zu sehr missachteten Baustoff Beton sowie dem Bereich Teichbau auseinander gesetzt. Mehr zum Thema Beton könnt ihr in meinem Sachbericht „Betonbodenplatten“ nachlesen. Neben der Klassenarbeit „Teichbau“ haben wir uns sehr intensiv mit der Planung eines naturnahen Teiches und deren Bepflanzung beschäftigt. Ein Foto meines Planes folgt, sobald dieser fertig ist – spätestens bis zur nächsten Blockwoche, da wir unsere Ausarbeitung da abgeben müssen. Und einen genaueren Einblick, wie man einen Teich in der Praxis anlegt, bekommt ihr, wenn ich meinen Wahllehrgang dazu in Warendorf habe.

Generell müssen im Laufe der schulischen Ausbildung immer wieder Pläne gezeichnet und gegebene Situationen mit zum Teil eigenen Ideen gestaltet werden. Über das Einmessen des Schulgeländes bis zum Bau einer Terrasse, eines Holzdecks oder wie jetzt eines Teiches ist dies eine, wie ich finde, gute Übung für das spätere Berufsleben. Oft werden kleinere Themenbereiche in den einzelnen Fächern in Gruppenarbeit erschlossen und vorgestellt (was nicht jedem liegt ;-)). Und während sich einige in der Ausbildungszeit gerne ausruhen und lieber viel öfter Schule hätten, bin ich lieber im Betrieb und sammle dort meine praktischen Erfahrungen.

So, das war es für heute von mir! Bis bald, eure Mella

Rückblick

Mein grünes NRW 2016

Unter dem Hashtag #meingrünesNRW haben während des Wettbewerbs in den Monaten Juli-September zahlreiche Teilnehmer ihre Lieblingsplätze veröffentlicht.
Auch nach Ende des Wettbewerbs sind wir gespannt auf eure Lieblingsplätze in NRW und freuen uns über jedes Bild, das bei Instagram oder Facebook mit dem Hashtag #meingrünesNRW eingereicht wird.

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